Die Mühle, die im Volksmund auch als „Žagačev- oder Putarov-Melin“ nach der nahegelegenen Nachbarschaft bekannt war, stellte ihren Betrieb im Jahr 1963 ein. Sie befand sich am Anfang des Gebiets von Ivanec, das Bistrica genannt wird. Es war eine der älteren Mühlen, die neben ihrer Hauptfunktion auch als Wohnraum für die Familie diente. Die Mühle war aus massivem Material gebaut, und aufgrund ihrer Dimensionen können wir sie zu den größeren Mühlen von Ivanec zählen. Heute gibt es an diesem Standort keine architektonischen oder materiellen Spuren des früheren Bestehens der Mühle. Der einzige Beweis für ihre Existenz sind seltene Fotografien, die uns Erinnerungen wecken und unsere visuelle Wahrnehmung des einstigen Aussehens beeinflussen.
Die Familie selbst war im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben von Ivanec aktiv. Bereits im Jahr 1908 wird in der Zeitschrift „Naše pravica“ Nr. 6 über die Abhaltung der Hauptversammlung der Handwerksgenossenschaft im Gasthaus „Ivančica“ geschrieben, bei der einer der stellvertretenden Vorsitzenden des Hauptvorstandes, Andro Milić, erwähnt wird.
Der Bistrica-Fluss wird in der Vergangenheit oft in verschiedenen Reiseführern und Zeitschriften von Ausflüglern und Wanderern erwähnt. In der Ausgabe 25 der „Naše pravice“ von 1912 wird ein Ausflug von Varaždin zur Ivančica beschrieben: „...Von der Nordseite gelangt man mit der Eisenbahn nach Ivanec, einem Ort, der bereits 227 Meter über dem Meeresspiegel liegt, und dann durch das Dorf vorbei an Mühlen und Wasserfällen, immer dem Bistrica-Bach folgend, bis zu seiner Quelle in der Mitte des Ivančica-Berges... Der Blick von Varaždin auf den Ivančica-Berg ist malerisch. Unserer Stadt im Südwesten erhebt er sich majestätisch in die Höhe. Der Gipfel des Ivančica ist 1060 Meter über dem Meeresspiegel. Wie oft habe ich schon den Gipfel erklommen! Bei Regen, unter dem klarsten Himmel und im Schnee, bei Sonnenaufgang und Nacht, aus dem Zagorje im Süden und aus Ivanec im Norden, es ist nicht schwer, hinaufzusteigen.
Die Steigungen sind nicht zu steil. Vom Ivanec aus kommt man in drei Stunden gemächlich und ohne Eile zum Gipfel. Ein wunderschöner Ausblick eröffnet sich auf diesem Höhenzug. Das gesamte milde Zagorje mit Hügeln, die wie Wellen im Meer aussehen. Man kann bis nach Maribor in der Steiermark sehen; das flache Podravina und Posavina; Ivanić Grad und Ivanić Kloštar sowie der Križevci-Bereich bis nach Bjelovar. Das Mäandern der Drau lässt sich weit verfolgen; bei klarer Luft sieht man den Plattensee in Ungarn und die Karpaten. Nur Zagreb verdeckt uns das Sljeme, das unter dem Ivančica liegt...“
Aus diesen alten Aufzeichnungen ist die untrennbare Verbindung des Bistrica-Flusses mit dem Ivančica-Berg deutlich, eine Verbindung, die bis heute erhalten geblieben ist.